• Modellprojekt "Kleinstadtleben"

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Bürgerinformationsveranstaltung
am 17.7.2012 zum Modellprojekt Kleinstadtleben

Etwas mehr als 60 Bürgerinnen und Bürger haben sich am Abend des 17.07.2012 in der Stadthalle Museum über die Ergebnisse des Modellprojekts „Kleinstadtleben“ informiert. Zuvor haben die Teilnehmer von vier Bürgerwerkstätten maßgeschneiderte Strategien für die Belebung der historischen Altstadt entwickelt.
Für die Bürger stellten Winfried Rullof und Lenny Rozka die Ergebnisse vor. Sie werden als Bürgerempfehlung im September an den Gemeinderat gerichtet und sollen dann in konkrete Beschlüsse einfließen. Der Rahmenplan „Kleinstadtleben“ soll dann als lang-fristige Leitlinie für die Stadtentwicklung dienen. Er folgt dem Leit-bild eines grünen (Bäume und Natur) und eines blauen Bandes (Wasser) vom Fürstengarten bis hinunter an die Starzel. Gleichzeitig sollen erste Leuchtturm-Projekte aber auch schnell umgesetzt werden. Für die Bürger hat dabei die Gestaltung des öffentlichen Raums als Magnet für Bummler, Einkäufer und Touristen höchste Priorität. Sie sprachen sich daher einmütig als erste Priorität für die Umgestaltung des Obertorplatzes aus.
Das Projekt „Kleinstadtleben“ wird allerdings erst in der Zusammenspiel von gebauter Umwelt und aktivem Bürgerengagement zum Modellprojekt. Daher stellte Lenny Rozka auch zahlreiche Vorschläge für die kulturelle Belebung der Stadt vor, angefangen von der Wiederentdeckung und Weiterentwicklung eines Stadt-rundgangs über kulturelle Angebote, eine „Kunstmeile Steig“ und die Anziehung Studentischen Wohnens. Hierbei sind in der Umsetzung vor allem auch die Bürger selbst gefragt. Der Stadtmarketingverein und die neu gegründete Gruppe „Hechinger Esprit“ wollen hier vorangehen.
Frau Bürgermeisterin Bachmann sagte zu, sich für eine rasche Umsetzung einzusetzen: „Das ist heute keine Abschlussveranstaltung. Es geht jetzt erst richtig los.“ Sie wolle sich hierfür um weitere Fördermittel bemühen. Allerdings habe jetzt zunächst der Gemeinderat das Wort.
Albrecht Reuß vom Büro Reik Infrastruktur GmbH aus Pfullingen moderierte den Abend wie auch schon zuvor den gesamten Prozess. Er sieht einen „breiten Rückenwind“ für die künftigen Ent-scheidungen, da in den Werkstätten bereits gute Arbeit geleistet worden sei und gute Kompromisslinien auch zwischen widerstrei-tenden Positionen gefunden worden seien.

Die Präsentation der Veranstaltung kann hier herruntergeladen werden.

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