Kirchen in der Stadt und den Stadtteilen

Kirchen

Stiftskirche St. Jakobus

Katholische Pfarrkirche St. Jakobus d.Ä. Als klassizistischer Bau von Michel d'Ixnard unter Fürst  Joseph Wilhelm von Hohenzollern-Hechingen erbaut und 1783 geweiht. Der Vorgängerbau (als "Kapelle zu Unserer Lieben Frau" 1488 vollendet) war die Kollegiatkirche eines Chorherrenstifts und seit 1536 Pfarrkirche von Hechingen.

St. Luzen-Kirche

Außenansicht der Klosterkirche Sankt Luzen
Sankt Luzen Weg
72379 Hechingen
Bis 1535 war St. Luzen Pfarrkirche von Hechingen. Unter Graf Eitelfriedrich I. von Hohenzollern-Hechingen wurde sie in den Jahren 1586-1589 zu einer der bedeutendsten Renaissencekirchen Süddeutschlands augebaut. Die in den 1970er-Jahren restaurierte Kirche stellt ein kunsthistorisches Bauwerk von überregionaler Bedeutung dar. In dem mit der Kirche baulich verbundenen und 1808 im Zuge der Säkularisierung aufgehobenen Franziskanerkloster befindet sich das von der katholischen Kirche getagene Bildungshaus St. Luzen.
Die barocke Weihnachtskrippe, die jedes Jahr von Dezember bis Januar zu besichtigen ist, ist im süddeutschen Raum einmalig. Die Figuren stammen zum Großteil aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und sind Stück um Stück mühevoll restauriert worden.

Ev. Johannes-Kirche

Öffnungszeiten / Führungen:
Nach Absprache mit dem Gemeindebüro Telefon 07471/6664
sowie unter E-Mail: gemeindebuero@ev-kirche-hechingen.de

König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen ließ die Kirche 1857 durch F. A. Stüler, dem Architekten der Zollerburg, erbauen. Die in das ornamentale Schnitzwerk des Altars eingebundenen Wappenschilde der Grafen von Zollern, der Burggrafen von Nürnberg, der Markgrafen von Brandenburg, der Könige Preußens und das Kaiserwappen verweisen auf die Genealogi des deutschen Kaisershauses.

Klosterkirche Stetten

Klosterkirche St. Johannes in Hechingen-Stetten
Kirchweg
72379 Hechingen
Stadtteil: Stetten
Die gotische Kirche des ehemaligen Dominikanerinnenklosters "Gnadental" befindet sich im Stadttteil Stetten. Sie diente von 1289 bis 1488 als Erbbegräbnisstätte der Zollergrafen. Die Klostergebäude wurden bei einem Brand im Jahre 1898 weitgehend zerstört.

Wallfahrtskirche Maria Zell

Öffnungszeiten:
Von 1. Mai bis 1. November an Sonn- und Feiertagen von 12.00 bis 17.00 Uhr
Führungen:
Nach vorheriger Anmeldung unter Telefon 07471/2296 oder 15133
Außenansicht Wallfahrtskirche Maria Zell, im Vordergrund die Friedhofsmauer im Hintergrund die Burg Hohenzollern
72379 Hechingen
Stadtteil: Boll
Eine Legende erzählt, die in der Bibliothek der Burg Hohenzollern ihre bildliche Darstellung gefunden hat, daß das schöne Kirchlein "Mariazell" hinunter nach Boll verlegt wurde. Über Nacht hätten es jedoch Engel wieder an seinen alten angestammten Platz zurückgetragen. Wo aber steckt der wahre Kern dieser Geschichte? Unbestritten ist, daß die Bewohner von Zell im 14. und 15. Jahrhundert ihr Dorf verließen, um sich in Boll anzusiedeln. Ihnen folgte schließlich auch der Pfarrer von Zell. Boll war also eine für die damaligen Verhältnisse schnell wachsende Gemeinde, allerdings ohne Kirche. Diesem Mangel wurde durch den Neubau der ersten St. Nikolauskirche, wahrscheinlich gegen Ende des 15. Jahrhunderts, abgeholfen. Obwohl nun "die Kirche im Dorf" war, hielten die Gläubigen an "ihrem" Maria-Zell in unverbrüchlicher Treue fest.

Kirche St. Nikolaus Boll

Dorfstraße
72379 Hechingen
Stadtteil: Boll
Dem ungewohnten Äußeren entspricht auch das Innere des modernen Kirchenbaus. Die Form der gewölbten Decke, geliedert in einzelne Joche, gibt dem Raum ein plastisches, feierliches Gepräge. Die geschwungene Linienführung des Gesamtraumes setzt sich fort in der Empore und der Kanzel; ebenso bestimmt sie den Chorraum mit seinem halbkreisförmigen Grundriss. Der Patron der Kirche, der hl. Nikolaus als Bild dargestellt, hängt neben der Orgel, von wo er mild und ehrwürdig auf seine Pfarrkinder herabblickt.  

Kirche St. Johannes der Täufer Beuren

Pfarrkirche St. Johannes in Beuren
Bismarckstraße
72379 Hechingen
Stadtteil: Beuren
Die im spätklassizistischen Stil gebaute Kirche orientierte sich am Vorbild der Hechinger Stiftskirche. Durch hohe Rundbogenfenster entstand ein heller, festlicher Raum, dessen Oranmente zumeist aufgemalt sind und nur vereinzelt aus Stuck bestehen. Bemerkenswert ist auch die gotische Plastik des hl. Johannes des Täufers (um 1430), dem Schutzpatron der Kirche, im Altarraum vorne rechts. Eine kleine Besonderheit ist die Darstellung der Bergpredigt, die man als Deckenmalerei findet; fast scheint es, als ob Jesus die Predigt am Fuße des "Dreifürstensteins" abgehalten hat, dem Hausberg der Gemeinde Beuren. 

Kirche St. Wendelin Bechtoldsweiler

Außenansicht Sankt Wendelin in Bechtoldsweiler
Rathausstraße
72379 Hechingen
Stadtteil: Bechtoldsweiler
Nachdem bereits 1980 durch Josef Plompen, den letzten Pfarrer von Stein, eine Innenrenovation der Kirche erfolgt war, wurde im Jahr 2005 im Zuge einer Generalsanierung ein einheitliches Konzept für den Innenraum nach Vorgaben von Stadtpfarrer Dr. Benedikt Ritzler unter der Leitung von Architekt Klaus Osterried erstellt. Dazu wurden einerseits die klassizistischen Raumelemente dezent hervorgehoben; andererseits wurde der Altarraum durch den Einsatz zeitgenössischer Gestaltungselemente und moderner Materialien den heutigen Befürfnissen angepasst.

Friedhofskapelle Schlatt

Außenansicht Friedhofskirche Schlatt, im Vordergrund Gräber
Am Kirchköpfle
72379 Hechingen
Stadtteil: Schlatt
Die alte Schlatter Kirche, die heutige Friedhofskirche, ist das Wahrzeichen der Gemeinde Schlatt. Weithin sichtbar grüßt das kleine Gotteshaus vom steilen Bergeshang in das schöne Killertal hinein. Insbesondere im Frühjahr, wenn die das Kirchlein umrahmenden Bäume in ihrem Blumenschmuck stehen, bietet es dem Besucher ein liebevolles Bild.

Kirche St. Dionysius Schlatt

Außenansicht Sankt Dionysius in Schlatt
Bundesstraße
72379 Hechingen
Stadtteil: Schlatt
Nachdem sich das Dorfleben immer mehr ins Tal verlagerte und die Kirche auf der Anhöhe zu klein geworden war, wurde 1899 mit dem Neubau begonnen. Den Grundstock dafür legte der Kaufmann und Altvogt Nikolaus Maurer durch das Vermächtnis von 60.000 Mark, während das Baumaterial günstig durch die ortsansässige Ziegelfabrik Blank geliefert wurde. Die Backsteinkirche wurde in neugotischem Stil nach den Plänen des Landeskonservators Wilhelm F. Laur erbaut und am 21. Juni 1902 durch Erzbischof Dr. Thomas Nörber aus Freiburg feierlich konsekriert. 

Kirche St. Antonius Sickingen

Auf der Ebene
72379 Hechingen
Stadtteil: Sickingen
Wer die Sickinger Kirche betritt, trifft auf einen hellen und zugleich schlichten Raum. Vorbild für den seinerzeit modernen Stil, der sich bewusst vom Barock abheben wollte, war für Sickingen die Hechinger klassizistische Jakobus-Kirche. Ihr Einfluss zeigte sich in Sickingen an der Formensprache von Kanzel und Seitenaltären, am umlaufenden Gesimse und nicht zuletzt am Hochaltar mit einem Bild der Kreuzigungsszene, das um 1930 durch ein Kreuzigungsgruppe ersetzt wurde.

Kirche St. Markus Stein

Außenansicht Sankt Markus in Stein, im Vordergrund Friedhof
Kirchstraße
72379 Hechingen
Stadtteil: Stein
Betritt man die Kirche St. Markus in Stein, so trifft man auf einen hellen, festlichen und zugleich schlichten Raum. Pate für den seinerzeit modernen Stil, der sich von der barocken Fülle und Üppigkeit bewusst abgrenzt, war für die Kirche in Stein die Hechinger klassizistische Jakobus-Kirche, die bereits 1783 erbaut wurde. Dieser Einfluss zeigt sich in Stein z. B. beim Blick auf den Glockenturm, der nach dem Vorbild des Hechinger Kirchturms errichtet wurde.

Kirche St. Marien Weilheim

Außenansicht Kirche Sankt Marien in Weilheim, davor Pfarrhaus
Leo-Saurer-Straße
72379 Hechingen
Stadtteil: Weilheim
Dem Kirchenbaumeister Großbayer ist es gelungen, zusammen mit dem Hofmaler Dent einen hellen, festlichen und farbenfrohen Raum zu schaffen. In ihm spiegelt sich der Übergang vom spätbarocken zum frühklassizistischen Stil. Schon vor dem Betreten der Kirche wird der Besucher von einem Rundbild der Gottesmutter über dem Portal und den Worten "Hoch preiset den Herrn meine Seele" (vgl. Lk1,46) begrüßt. Zwar ist nicht überliefert, wann der Kirchturm erbaut wurde, doch ist im Glockenstuhl die Jahreszahl 1672 eingeschnitzt. Manches spricht allerdings auch dafür, dass der Turm noch wesentlich älter ist, denn die mittlere Glocke stammt aus dem Jahr 1270.

Stadt Hechingen

  • Marktplatz 1
  • 72379 Hechingen

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