Schlatt

Wappen des Stadtteils Schlatt
Der Stadtteil Schlatt (552 m ü. NN, Gemarkungsfläche 6,78 km², 852 Einwohner) liegt im Tal der Starzel, das von hier ab flussaufwärts Killertal heißt. Namengebend hierfür war die Ortschaft Killer, deren Name aus mittelhochdeutsch kirchwiler ‚Kirchweiler’ entstanden ist.

Schlatt ist in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts in einem Bericht über die Gründung des Klosters Zwiefalten als „sclata“ erwähnt, das sich von einem alten Wort für ‘Schilfrohr’ ableitet. Das Dorf gehörte abgesehen von der Verpfändung an Württemberg im 15. Jahrhundert immer zur Grafschaft Zollern bzw. zum Fürstentum Hohenzollern-Hechingen.

An Fastnacht 1634 wurde Schlatt von den mit den Grafen von Württemberg verbündeten Schweden niedergebrannt. Mitte des 19. Jahrhunderts führten Rezession und Hungersnot zur Auswanderung vieler Schlatter Familien.
Schlatt war schon früh eine selbstständige Pfarrei. Der Baukörper der alten Pfarrkirche und jetzigen Friedhofskapelle stammt aus der frühgotischen Zeit. Die Kapelle sowie der zu ihr hinaufführende Kreuzweg sind neu restauriert, von dort bietet sich ein herrlicher Ausblick über das sich öffnende Starzeltal in Richtung Hechingen.

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