Thomas Jauch
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Jüdischer Friedhof soll stufenweise wieder begehbar werden / Verstärkte Pflegemaßnahmen

Jüdischer Friedhof Seit einigen Jahren schon ist der jüdische Friedhof Hechingens aus Gründen der Verkehrssicherheit für Besucher gesperrt. Bereits 2012 fand auf Initiative von Bürgermeisterin Dorothea Bachmann ein Treffen mit Landesrabbiner Netanel Wurmser statt, mit dem Ziel, den Friedhof zumindest teilweise wieder zugänglich zu machen. Jetzt ist dieses Ziel in greifbare Nähe gerückt. Bei einem Ortstermin mit der Bürgermeisterin, dem Landesrabbiner und entsprechenden Fachleuten wurden jüngst die notwendigen Maßnahmen beschlossen.
Probleme bereiten die Standsicherheit einzelner Grabsteine, die Schäden an der Umfassungsmauer und zum Teil auch der Baumbestand.
Ab dem kommenden Montag, 30. September, wird mit den vereinbarten Maßnahmen begonnen: die Mitarbeiter der Revierförsterei werden eine ganze Reihe pilzbefallener Eschen fällen und das Buschwerk zurückschneiden. Als Nächstes stehen dann die Standsicherheitsprüfung und gegebenenfalls die Sicherung der Grabsteine an. Aufwändiger wird die Sanierung der im Hangbereich z.T. schon eingestürzten Friedhofsmauer, die abschnittsweise über mehrere Jahre erfolgen soll.
Für das Projekt wurde vom Land Baden-Württemberg für 2013 ein Zuschuss in Höhe von 42.000 Euro bewilligt, für die Sanierung der Mauer werden weitere Fördermittel beantragt.

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