Thomas Jauch
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Medizintechnologie-Report von Ernst & Young in der Villa Eugenia vorgestellt

Der Veranstaltung war mit rund 80 Teilnehmern eine sehr große Resonanz beschieden. Das unterstreiche deren Bedeutung für die „Fachwelt“, wie es Bürgermeister Weber, Initiator des Netzwerkes Medical Valley Hechingen und der gleichnamigen Akademie, bei seiner Begrüßung formulierte.

Jürgen Weber freute sich darüber, dass seinem Wunsch, die alljährliche Präsentation des Medizintechnologie-Reports in der Villa Eugenia zu „verorten“, entsprochen wurde. Dies sei auch eine Auszeichnung für das Medical Valley Hechingen, dessen Wirkungs- und Wahrnehmungsradius sich während der letzten zwei Jahre deutlich vergrößert habe.

Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan sei jüngst vor Ort gewesen, um ein intensives Gespräch mit den Mitgliedern des Kompetenznetzwerkes Medical Valley Hechingen zu führen. Auch in Berlin habe man somit dessen positive Entwicklung registriert. Das sei sicherlich nützlich  -  nicht zuletzt auch für einzelne Unternehmen bei der Ausschüttung von Geldern für Forschungsprojekte. Die enge Verknüpfung mit der Universität Tübingen und den Hochschulen in der Region bilde die Basis hierfür.


Medizintechnikreport
Im Gespräch:
Bürgermeister Jürgen Weber und Referent Heinrich Christen, Ernst & Young


Aus Zürich war Heinrich Christen, Partner bei der Ernst & Young Ltd., zur Präsentation des Berichts angereist. Er betonte: „Dies ist weltweit der einzige Report, der das wirtschaftliche Geschehen in der Medizintechnik abbildet.“ Das Werk erscheine seit 2009 jährlich unter dem Titel „Pulse of the Industry“ und liefere detaillierte Analysen sowohl der globalen Perspektiven als auch der aktuellen Leistungsfähigkeit der Branche. Er gelte bei Unternehmern, Forschern und Entscheidern inzwischen als Pflichtlektüre. Die weltweite Krise sei zwar auch an dieser Branche nicht spurlos vorbei gegangen, manifestierte sich jedoch in erster Linie in den USA. Die Zahl der Mitarbeiter in europäischen Medizintechnikunternehmen sei nahezu konstant geblieben.

Allein 120 Unternehmen seien es in der BioRegion STERN. Diese würden sich überwiegend im Segment der orthopädischen bzw. der kardio-vaskulären Produkte betätigen. Sie seien nach wie vor gut aufgestellt. Im Gegensatz zu den USA, die lediglich ein Wachstum von ein Prozent verzeichneten, hätten die europäischen Medizintechnikunternehmen ein Wachstum von acht Prozent erreicht. Auch die Ausgaben für Forschung und Entwicklung seien hier um vier Prozent erhöht worden.

Zur Präsentationsveranstaltung eingeladen hatten die Medical Valley Akademie Hechingen und die BioRegio STERN Management GmbH, Stuttgart. Deren Geschäftsführer, Dr. Klaus Eichenberg, lobte die besonders effektive Vernetzung im Medizintechnikcluster Neckar-Alb und dankte allen Kooperationspartnern.



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