Thomas Jauch
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Wohnen + Raum erfahren: Schulkunst-Ausstellung im Hohenzollerischen Landesmuseum

Durch einen Hardrock-Blues (dargeboten von der Grundschule Stetten) froh eingestimmt begrüßte Bürgermeisterin Dorothea Bachmann am Dienstag eine große Anzahl von Gästen zur Eröffnung der Schulkunstausstellung "Wohnen – Raum erfahren" im Hohenzollerischen Landesmuseum. Als eine "starke Idee" bezeichnete die Bürgermeisterin das Schulkunstkonzept des Landes Baden-Württemberg. Sie freute sich, dass im dreijährigen Turnus das Hohenzollerische Landesmuseum Ort der Ausstellung für den Zollernalbkreis ist und rief den Schülern zu: "Glaubt an Euch selbst!".
Heiter ging es mit "Blob – der Wasserhahn" und "Grandfather's Clock" von der Grundschule Stetten weiter. Als frischgebackener Dezernent im Landratsamt überbrachte der Weilheimer Karl Wolf die Grüße von Landrat Günther-Martin Pauli. Wolf betonte, dass Bauen ein wichtiger Teil unserer Kultur sei. Das Landratsamt stelle bei eigenen Bauten auch den Gedanken der Nachhaltigkeit in den Vordergrund. Als wichtiges Projekt nannte er die Sanierung der Berufsschule in Balingen.
Gernot Schultheiß, Direktor des staatlichen Schulamtes in Albstadt, hob hervor, dass das Schulkunstkonzept eine einmalige Form der künstlerischen Förderung der Schüler darstellte. Mit Wohnen sei zudem ein Thema gestellt worden, das breiten Raum für Kreativität biete.
Einen entlarvenden Blick auf die Sicht der Dinge warf die Vorführung "Raum-Wörter" der Theater-AG der Weiherschule. Die Figur des heiligen Nepomuks wurde kurzerhand zum "Toten Mann" erklärt.

Schulkunstausstellung; Mäusehäuser-Mäuseträume

Tillmann Gäckle, Schulkunstkoordinator beim Regierungspräsidium Tübingen und Lehrer am hiesigen Gymnasium, führte dann in die Entstehung und das Thema der Ausstellung ein. Zu sehen sind Arbeiten von 19 Schulen im Zollernalbkreis, dabei sind alle Schultypen vertreten. "Wir brauchen Raum", so umschrieb Gäckle die universelle Grundidee der diesjährigen Schulkunstausstellung. Die Vielfalt des Themas, die Beziehungen, die die Räume entwickeln, prägt dann auch das bunte und vielfältige Bild der Ausstellung. Vom ersten Sesshaftwerden bis hin zu intelligenten BUS-Systemen – stets werden "Räume" auf ihre Funktionen und ihre Gestaltung hin untersucht und interpretiert.
Ein großes Dankeschön von allen Seiten galt den "Schaffern" der Ausstellung: Jürgen Gersbach von der Realschule Hechingen, Mirjam Ill von der Witthauschule Haigerloch und Doris Schäfer-Noske vom Gymnasium Ebingen haben zusammen mit Helga Ciriello vom Hohenzollerischen Landesmuseum die Ausstellung aufgebaut und eingerichtet.
Nach einem musikalischen Ausklang durch die Theater-AG und das Projekt "Rock am Weiher" der Weiherschule Hechingen gab es beim Gang durch die Ausstellung viel Lob: (Schul-)Kunst vom Feinsten.

Geöffnet ist die Ausstellung bis zum 28. April, jeweils Mittwoch bis Sonntag 14.00 bis 17.00 Uhr.
www.hzl-museum.de

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